Analytische Hypnose

Hypnoanalyse nach Werner Meinhold: ein tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren in der therapeutischen Hypnose

Bei der tiefenpsychologischen Hypnoanalyse handelt es sich um ein ursachenorientiertes Verfahren. Damit ist Folgendes gemeint:

Oft ärgern wir uns über unser eigenes Verhalten, über immer wiederkehrende Verhaltensmuster, die uns an uns selbst stören, an denen wir aber kaum etwas ändern können. Oder unser Leben wird massiv beeinträchtigt durch Ängste, Zwänge oder Süchte oder gar durch Erkrankungen.

Diese sog. Symptome sind nicht zufällig Teil unseres Lebens, sondern sie haben ihre Ursache in unserer Lebensgeschichte. Meist ist uns diese Ursache nicht bewusst, wir kennen sie nicht, weil wir das Wissen um diese Ursache, als Schutzmechanismus, tief in unser Unbewusstes verdrängt haben.

In dem Maße, in dem wir bereit sind, dieses Wissen aus dem Unbewussten auszugraben und in unser Bewusstsein zu holen, können wir ein Verständnis für uns selbst entwickeln und unser Leben umso eher selbstbestimmt führen.

Den Zugang zum Unbewussten und damit zum abgeschirmten Wissen um die Ursachen unserer Konflikte bekommen wir im Zustand der Hypnose. Begleitet und geführt vom Therapeuten können wir in Hypnose unsere Konflikte aus eigener Kraft aufarbeiten und uns damit den Weg frei machen zu Gesundung, geistigem Wachstum und innerer Reife.

Ein wesentliches Element dieser von Werner J. Meinhold in den 1970er Jahren entwickelten Hypnointegrativen Tiefenpsychologischen Therapie in Hypnose (H.I.T.T.®) ist dabei die therapeutische Berücksichtigung der Erkenntnisse der Tiefenpsychologie, insbesondere der frühkindlichen Entwicklungsphasen, in denen häufig krankheitsverursachende und persönlichkeitsfremde Einflüsse manifestiert sind.